Die perfekte Jahreszeit für ein Fotoshooting

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Die beste Jahreszeit für ein Fotoshooting • Allgemeine Infos über Tierfotografie Schiller

Jedes Jahr erlebe ich immer wieder auf's Neue das gleiche Phänomen. Sobald der goldene Herbst vorbei ist, die Bäume all ihre Blätter verloren haben und die graue Jahreszeit beginnt erhalte ich zwar weiterhin Shootinganfragen, doch diese haben oftmals den Vermerk:

 

"Das Fotoshooting soll bitte im Frühling stattfinden!"

 

Das wundert mich immer wieder auf's Neue. Woran liegt das denn nur? Wir Tierbesitzer sind es schließlich gewohnt jeden Tag draußen zu sein und sollten, zumindest was die Kälte betrifft, abgehärtet sein. Auch die Tiere stört diese wenig. Denn entweder sie haben ein flauschiges Winterfell oder bekommen einen stylischen Wintermantel verpasst. Das ist also kein Argument. 

Wenn ich mich entscheiden müsste, in welcher Jahreszeit ich am liebsten fotografiere.. ich könnte es nicht.

 

Jede Jahreszeit hat ihre ganz eigenen Vorzüge und Herausforderungen. Im Folgenden habe ich Euch mal eine Auswahl von Bildern herausgesucht und beschreibe die Vorteile der jeweiligen Jahreszeit. Daher wird deutlich:

 

Es gibt keine perfekte Jahreszeit!

 

Man kann immer einzigartige Bilder machen. Am besten heute, denn man weiß nie, was morgen ist und dann ist man froh, solch besonderen Erinnerungen zu haben!

Frühling

Keine Frage, der Frühling ist eine wirklich wunderbare Zeit! Und das nicht nur, weil ich am Frühlingsanfang Geburtstag habe! ;-)

 

Alle Lebensgeister werden wieder aktiv, die Tiersenioren werden wieder zu hüpfenden Tierkindern. Es wird wieder wärmer und es bieten sich durch die vielen blühenden Sträucher und Wiesen ganz tolle Möglichkeiten, um farbenfrohe und dynamische Bilder aufzunehmen.

 

Fotoshootings im Frühling sind pure Lebensfreude.

 

Auch wirkt das Licht durch die stärker scheinende Sonne wieder etwas wärmer. Man verbringt plötzlich wieder viel mehr Zeit in der Natur und nach dem Winter wird das Fell auf Hochglanz gebürstet.

 

Kein Wunder, dass sich viele für ein Fotoshooting im Frühling entschieden. Diese Lebensfreude die alle ausstrahlen sieht man natürlich auch auf den Bildern! 

Sommer

Eins muss ich vorneweg sagen: Sommershootings sind nichts für Langschläfer! Dadurch, dass die Sonne schon sehr früh aufgeht und ich als Fotografin nur etwa 1 Stunde nach Sonnenaufgang und 1 Stunde vor Sonnenuntergang fotografiere, klingelt der Wecker im Sommer oft sehr sehr früh.

 

Ein Fotoshooting im Sommer findet meist um 6 Uhr morgens oder gegen 19 Uhr abends statt.

 

Da muss man seinen Hund oder Pferd schon wirklich lieben, um dieses Opfer auf sich zu bringen! Da sich der Boden und natürlich auch die Luft den Tag über sehr stark aufheizt, kann man daher erst am späten Abend wieder fotografieren, kurz bevor die Sonne untergeht. Ansonsten wäre es für die Tiere kein Vergnügen mehr. Ein Fotoshooting soll ja schließlich allen Beteiligten Spaß machen und kein Hund soll sich die Pfoten verbrennen! 

Der Sommer ist allerdings die ideale Jahreszeit für alle Wasserjunkies. Nun ist es warm genug um sich in flache Gewässer zu stürzen und somit spritzige Wasseraufnahmen zu machen. Im Sommer kommt es nicht selten vor, dass ich sicherheitshalber eine Badehose an habe. Denn die schönsten Bilder entstehen meiner Meinung nach aus Augenhöhe des jeweiligen Tieres und dann heißt es für mich auch regelmäßig mitsamt der Kamera baden zu gehen. Ich knie dann meistens so tief im Wasser, dass man gerade noch die Kamera sieht. 

 

Für die Wasserjunkies unter den Tieren ist daher ein Shooting im Sommer ideal!

Ein weiterer Vorteil des Sommers ist, dass man eine wahnsinnig große Vielfalt an Locations hat: Mohnfelder, grüne Wälder, dichte Maisfelder, verdörrte Wiesen (ja auch das kann ganz toll aussehen wie ihr in den Beispielbildern seht!). Und nicht zu vergessen die vielen Bäche, durch die Hunde und Pferde toben können. 

Vorausgesetzt, dass es keine Schlechtwetterperiode gibt, hat man auch nahezu jeden Abend die Chance auf einen magischen Sonnenuntergang mit ganz tollem "Zauberlicht". Das sind die allerletzten warmen Sonnenstrahlen eines lauen Sommerabends, der die Natur in ein tolles goldenes Licht taucht und jedes mal bin ich ganz verzaubert von der Stimmung, die dabei entsteht. Dazu noch ein glückliches Tier, welches sich gerade nach Lust und Laune austoben durfte und zur Motivation viele Leckerlies bekommen hat. 

 

Tolle Sonnenuntergänge mit Zauberlicht verleihen den Bildern eine gewisse Magie.

Herbst

Jedes Jahr fiebere ich dem Herbst immer wie wild entgegen. Ich freue mich unglaublich auf die Natur, wo plötzlich ganz tolle Kunstwerke aus Rot-, Orange und Brauntönen entstehen. Meistens ist dieses Farbenspektakel nur von kurzer Dauer und dann muss man wirklich jede Sonnenstunde genießen, bevor die kalte und graue Jahreszeit beginnt. 

 

Die orangenen Laubblätter sind für mich als Fotografin ein wahres Fest in Kombination mit einem Tier!

Die orangenen Blätter harmonieren perfekt zu jeder Fellfarbe und mit ein paar Sonnenstrahlen bekommt man eine wahnsinnig romantische Bildstimmung. Man hat das Gefühl die Natur versucht sich noch mit letzten Kräften gegen den Winter zu wehren und zeigt sich wieder einmal von ihrer schönsten Seite. Viele Hunde lieben es auch durch die hohen Laubberge zu rennen und dadurch entstehen auch nochmal ganz besondere Actionaufnahmen, die so sonst nicht aufgenommen werden können.

Winter

Wer denkt, dass im Winter nur graue und triste Bilder entstehen, liegt völlig daneben. Und damit meine ich nicht, dass man nur bei strahlendweißem Pulverschnee und klarem blauem Himmel Bilder machen kann. Denn das ist ja doch eher die Seltenheit, dass wir in Deutschland durchgehend einen solchen Traumwinter haben. Nein, selbst bei grauen Wolken und aufgeweichten Wiesen kann man schöne Bilder machen! 

 

Shootings im Winter sind alles andere als trist.

 

Ein großer Vorteil eines Shootings im Winter ist, dass man dafür nicht so früh aufstehen oder lange warten muss, bis das Licht richtig steht. Ich vermeide es nämlich in der harten Mittagssonne zu fotografieren, da ich ein großer Fan von weichem, schmeichelhaften Licht bin. Und dieses gibt es nunmal nur kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang. Das heißt ein winterliches Fotoshooting ist bestens für alle Langschläfer geeignet! Meistens kann man das Shooting sogar auf den Mittag legen, da es oft Nebel oder eine dichte Wolkendecke gibt. Das wirkt wie ein blickdichter weißer Vorhang, der das Licht sehr weich und somit schmeichelhaft streut. Somit wirkt die Fellfarbe auf dem Bild exakt wie mit dem bloßen Auge und falls ihr mit auf das Bild möchtet wirkt eure Haut wunderbar eben und glatt. 

 

Im Winter kann man tagsüber fotografieren - ideal für Langschläfer!


Zugegeben, es bedarf nun etwas mehr Kreativität von meiner Seite aus, insbesondere was die Locationauswahl betrifft. Gerne weiche ich im Winter auf Sandflächen, befestigte Wege oder sogar mal eine Fußgängerzone aus (um das Shooting in die Stadt verlegen zu können, solltet ihr natürlich einen entspannten Hund haben)! Mit aktiveren Hunden kann man aber beispielsweise auf einen ruhigen Park, ein stillgelegtes Industriegebäude oder eine mit Graffiti verschönerte Wand ausweichen. Man muss lediglich im Alltag die Augen offen halten und etwas Fantasie haben. Denn auch im Winter kann man als Hundefotograf draußen tolle Bilder hinbekommen und muss nicht zwangsläufig auf ein Studio ausweichen. 

 

Wintershootings sind meist die kreativsten Shootings, da es keine bunten Blumenwiesen gibt!

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Tierfotografie Schiller • mail@tierfotografie-schiller.de

 

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